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Sommerfest – fulminant und international PDF Drucken
Geschrieben von jussuf   
07. Juli 2010 um 23:00

Tanz und tolle Musik – so wurde Gott gepriesen
Der ganze Stadtteil wurde beschallt – das Fest war genehmigt, die Nachbarn geduldig. Danke!

Urban Lifestyle – die jungendliche Seele des Integrationshauses. Wir sind stolz auf euch! Ihr seid gut und wild!

Roma-Musik geht tief in die Seele, sie trifft das Herz: Man freut sich und darf weinen.

Tränen beim Public viewing – wir freuen uns immer, wenn die Kleinen gewinnen.
MitarbeiterInnen todmüd – aber glücklich.

17.00 Koranrezitation im muslimischen Gebetraum: eine Gruppe von Jugendlichen (im Firmalter) sind noch im tiefsinnigen Gespräch mit Mamadou verwickelt.

18.30 Die Glocke läutet zum Gebet: ein gutes Dutzend Leute versammelt sich in er Kapelle.
Heute Abend, heute Nacht wird Gott gepriesen. Die Menschen freuen sich des Lebens und machen Musik in vielen Sprachen und auch Musikrichtungen. Ob Reaggy, Heavy Metal, Romamusik; ob mit Break- oder Streetdance, Gott sei gepriesen. Unsere Gebete werden von Soundchecks begleitet.

Über 200 Leute kamen: BewohnerInnen, SympatisantInnen, Nachbarn.

Programm für die Allerkleinsten, Küche aus Nigeria und Armenien; Tee mit Afganistan; Kunst aus Tirol und Uganda.. Die Musik war im Stadtteil hörbar. Die Nachbarn hatten Geduld: vielen Dank!

Italo - Latinomusik für die Senimentalen, Erstauftritt einer Hausband, erstmalig eine Beatboxshow von Jungs aus der Montessorischule; dies alles bevor die Balkan Fratelli Band die Bühne übernahm. Showhöhepunkt: Urban Lifestyle Austria mit halsbrecherisch sportlichen engagierten Mädels und Jungs. Topregie! Besser als Profi! Die Show war wieder neu, wieder engagiert und locker. Fireball mit Markus: der Applaus war tosend. Zum Ausklingen spielten dann noch unsere Romafreunde (ohne Verstärker), umso verstärkter für Herz und Gemüt.

Ehrengäste waren da: Fam Matou (Tiroler aus Marakesch und Casablanca); Chantal aus Pradl; der Vereinsobmann Hans Tauscher, belgleitet von Mischa und Martin; Vertretungen aus dem Haus der Solidarität aus Brixen; Nachbarn mit Familien; Eva und Greta blieben bis zum Schluß; der Generalsekretär der Caritas Österreich: Bernd Wachter; Astrid: Trägerin einer hohen Caritasauszeichnung; Heidi aus Wörgl; die Künstlergruppe um Franz Ungar... für Seitenblicke war gesorgt.

In derselben Nacht musste noch alles aufgeräumt werden: ein letztes großes Fest vor der Sommerpause. Viele engagierte, megafreundliche MitarbeiterInnen leisteten ihren Beitrag: Aufbau, Eingang, Ordner, Dinnerclub, Mull, Empfangskomitee, Bühnenmaster, Soundchequer, Boxenschlepper, Gratisspieler, Trinkgeldgeber, Adabeis und FesstteilnehmerInnen: gesund und krank, reich und arm: alles Menschenfreunde. Unsere HausfreundInnen waren da. Eine offene Kirche hat geladen. Viele haben mitgefeiert. In solchen Nächten möchte man die Welt umarmen.

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